Nipplegate geht in die nächste Runde
Der Justizstreit um „Nipplegate“ geht weiter: Mehr als fünf Jahre nach dem Skandal um Janet Jacksons entblößte Brust hat der Supreme Court ein Berufungsgericht angewiesen, erneut zu prüfen, ob CBS die 550.000 Dollar zahlen muss. Der TV-Sender hatte Widerspruch gegen diese Rekordstrafe eingelegt, eine erste Berufungsinstanz gab ihm Recht. Sänger Justin Timberlake hatte Jackson in der Superbowl-Halbzeit plötzlich das Top weggerissen und ihre rechte Brust entblößt. 90 Millionen saßen vor dem Fernseher.
Konsum von Porno führt nicht zu Vergewaltigung
Dnews berichtet:
Der Zusammenhang zwischen Betrachten von pornographischen Bildern und sexueller Aggression wird laut Ergebnissen einer umfassenden amerikanischen Studie stark übertrieben.
Christopher Ferguson und Richard Hartley, Wissenschaflter der Universität von Texas, kamen zu diesem Ergebnis, nachdem sie amerikanische Studien aus mehreren Jahrzehnten unter die Lupe genommen hatten.
Es gäbe überhaupt keinen Zusammenhang zwischen Pornos einerseits und Vergewaltigung und sexuellen Angriffen andererseits, so die Wissenschaftler. „Es wird Zeit, die Hypothese, dass Pornographie zu einer Zunahme von sexuell aggressivem Verhalten beiträgt, zu verwerfen.“
Verhaltensforscher glauben sogar, dass ‚Vielseher’ von Pornofilmen weniger zu Sexualverbrechen neigen.
(Christopher J. Ferguson, Richard D. Hartley,
„The pleasure is momentary…the expense damnable? The influence of pornography on rape and sexual assault“,
in: Aggression and Violent Behavior.)
Schweine- und Vögelgrippe
Während die Schweinegrippe zur medialen Panikmache dient und Virenbehälter in Schweizer Zügen bersten, sei darauf hingewiesen, dass das Problem bereits seit 1976 bekannt (siehe Video) und „Vögelgrippe“ als Marke nicht eintragungsfähig ist.
Kondomwerbung mit Mao, Adolf und Osama
Mit einer Darstellung von Mao Tse-tung als Spermium in einer Werbekampagne für Präservative haben die Kommunikationsagentur Grey und die Versandapotheke Doc Morris den Zorn der chinesischen Medien und zahlreicher Internet-Nutzer auf sich gezogen. In den Anzeigen sind Spermien zu sehen, eine davon trägt die typische Mao-Frisur, daneben prangt ein Kondom. Ähnliche Werbemotive zeigen ein Hitler-Spermium – erkennbar an Schnurrbart und Seitenscheitel – und ein Osama-bin-Laden-Spermium mit Turban und Bart.
Papst und Porno
XBIZ berichtet:
Girls Gone Wild CEO Joe Francis has announced record sales following an accidental airing of one of its commercials during a live telecast of the Good Friday service at the Vatican.
Comcast customers watching the sermon were interrupted at around 2 a.m., when the GGW ad was accidentally aired.A spokesman for the cable company said the commercial was inadvertently aired due to a test of the Emergency Alert System, during which the channel airs regular programming — in this case the “Girls Gone Wild’s Search for the Wildest Bar in America” DVD advertisement was part of that regularly scheduled programming.
“We may have tapped into a whole new market,” Francis said. “It seems that many of the same people interested in the Pope’s message are also interested in ours.”
…in Erscheinung getreten.
Die rheinland-pfälzische Landesmedienanstalt (LMK), namentlich deren Direktor Manfred Helmes, schreibt über mich:
„Er ist als Rechtsanwalt u.a. auf die Vertretung von Erotikanbietern im Internet spezialisiert und ist in dieser Position schon in zahlreichen Verfahren der Landesmedienanstalten gegen Anbieter von Erotikseiten im Internet bundesweit in Erscheinung getreten.“
Vollerotik nicht unterscheidungskräftig
Mit Beschluss vom 28. Januar 2009, veröffentlicht am 3. April 2009, hat das Bundespatentgericht entschieden, dass die Wortmarke „Vollerotik“ nicht die notwendige Unterscheidungskraft gemäß § 8 Absatz 2 Nr. 1 Markengesetz besitzt und einem Freihaltungsbedürfnis gemäß § 8 Absatz 2 Nr. 2 Markengesetz unterliegt. Der Begriff „Vollerotik“ ist vom ehemaligen Premiere-Geschäftsführer Dr. Georg Kofler für pornografisches PayTV erfunden worden.
Sex & Drugs & Ballaballa
Der bayrische Innenminister Joachim Herrmann sagt:
Killerspiele widersprechen dem Wertekonsens unserer auf einem friedlichen Miteinander beruhenden Gesellschaft und gehören geächtet. In ihren schädlichen Auswirkungen stehen sie auf einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie, deren Verbot zurecht niemand in Frage stellt.
(Pressemitteilung vom 31. März 2009)
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Kein Aprilscherz!
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