Mit viel Dekolleté und dem Slogan „Wir haben mehr zu bieten“, präsentiert sich Vera Lengsfeld – neben einer nicht weniger dekolltösen Angela Merkel – auf Plakaten für den Bundestagswahlkampf 2009. Als CDU-Kandidatin im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ist sie chancenlos gegen den Grünen-Abgeordnete Christian Ströbele, der als einziger aus seiner Partei vor vier Jahren ein Direktmandat gewann.
Kategoriearchiv: Allgemeines
Leichensex in Augsburg verboten
Der Plastinator Gunther von Hagens darf seine Skulptur, die zwei Leichen beim Liebesakt zeigt, in Augsburg nicht ausstellen. Es verstoße gegen die Würde der Verstorbenen und verletze das sittliche Empfinden der Allgemeinheit, begründete der zuständige Referent das Verbot mit Sofortvollzug, berichtet die Süddeutsche.
Foto von jeanpierrelavoie
Welcome To Penis Land!
Unglücklich gewählte Domainnamen:
via Zeit via Stuttgarter Zeitung via Grow-A-Brain
KJM drängt Provider zu freiwilligen Internetsperren
Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) will sich für eine Verschärfung der Gesetze in Richtung auf Zugangssperren im Internet einsetzen, wenn Internet Service Provider (ISP) nicht freiwillig „unzulässige und jugendgefährdende Inhalte“ sperren.
Das stellte die für den Jugendmedienschutz im Rundfunk und Internet zuständige Kommission in ihrem Tätigkeitsbericht (PDF) für die Jahre 2007 und 2008 fest, berichtet heise.de.
Zudem veröffentlichte die KJM eine Pressemitteilung mit den „Fünf Thesen für einen besseren Jugendmedienschutz in Deutschland“.
These Nr.2: „Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein“.
Sex: Mehr als zwei Mal kann kaum einer
Sexarbeiterinnen wittern hinter den Razzien gegen Flatrate-Bordelle politische Motive. Juristen bezweifeln, dass das Flatrate-Konzept gesetzlich verfolgt werden kann, berichtet tagesspiegel.de.
Foto von nickboos
Kültporno, Nacktscanner und die megageile Küken-Farm
Hier einige (fehlgeleitete) Google-Suchanfragen aus der 29. KW:
# Kültporno _________ (Google Türkei, Nr.1)
Digger, willste voll krass Porno??
# Nacktscanner _________ (GoogleImages Deutschland, Nr.4)
Erotik in schwarzweiß, mit dem Charme von Röntgenbildern.
# Die megageile Küken-Farm _________ (Google Deutschland, Nr.1)
Heimatfilm mit Sibel Kekilli.
# Motherfucker Apple Shit _________ (Google Deutschland, Nr.2)
Mmhhh….
# entblößte Brust _________ (GoogleImages Deutschland, Nr.9)
Jaja, hier sucht der feine Herr.
# Bing Venedig _________ (Google Deutschland, Nr.9)
Bong Rom.
# Penisrohr _________ (GoogleImages Deutschland, Nr.8)
Wer es braucht…
# Swingerclub in Gelsenkirchen _________ (Google Deutschland, Nr.9)
Falsche Adresse.
# Erotik Bilder für Januar _________ (GoogleImages Österreich, Nr.2)
Im Juli?
# Brüste hat im Fernsehen _________ (GoogleImages Frankreich, Nr.2)
Vive la France!
Steinmeier eröffnet Penis-Wahlkampf
Ausziehen für die Arbeitsmoral
Der britische Arbeitspsychologe David Taylor verordnet Nacktarbeit: „Indem die Mitarbeiter ihre Kleidung ausziehen, legen sie auch ihre Hemmschwellen ab und können viel offener und ehrlicher miteinander reden.“ Telegraph
Verspäteter Aprilscherz oder arbeitsrechtliches Neuland?
Das Internet ist kein rechtsfreier Raum
„Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein!“, fordern deutsche Politiker seit Jahren, als würde die Aussage durch Wiederholung richtiger.
Erstmals am 27. Juli 1996 verwendete Bundesforschungsminister Jürgen Rüttgers in der „Frankfurter Rundschau“ diese Phrase. Er erklärte gleich noch, das in seinem Ministerium vorbereitete Multimediagesetz werde genau das verhindern und forderte: „Netzbeschmutzern muss das Handwerk gelegt werden.“
Gestern führte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries zwei neue Internet-Phrasen ein. Anlässlich einer Hass-Konferenz in Berlin forderte sie, „dass auch online verboten sein muss, was offline verboten ist“. Aha.
Zudem deklarierte sie den „War on Hate“ mit dem Aufruf: „Der Hass muss raus aus dem Internet!“.
Streit um Sex-Show in Venedig
Venedig streitet über eine Sex-Show mit Pornodarstellerinnen und Strippern. Bürgermeister Massimo Cacciari hatte die „Erotica Tour Millennium“ verboten, weil in den Darbietungen die „aktive Teilnahme der Zuschauer“ vorgesehen und dadurch die öffentliche Ordnung gefährdet werde. Aber ein Gericht hob die Anordnung wieder auf.
Jetzt verlangt die Polizei von den neapolitanischen Veranstaltern bessere Sicherheitsmaßnahmen. So müssten Vorkehrungen getroffen werden, dass bei Striptease kein Gedränge entstehe und separate Ausgänge für Besucher und „Künstler“ geschaffen werden. Zur Kontrolle würden allabendlich 9 Polizisten abgestellt.
Foto von DoctorTac






