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“Kommunisten verteilen Sex-Kulis an Erstklässler”

Wie BILD berichtet, verteilte die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) an mehreren Essener Grundschulen kleine Schultüten für die neuen Erstklässler. Darin enthalten ein Kugelschreiber mit Leuchtfunktion, der auf Knopfdruck das Bild eines halbnackten Pinup-Girls an die Wand projiziert.

Martina Huxoll, stellvertretende Geschäftsführerin Kinderschutzbund NRW: “So etwas hat grundsätzlich nichts in einer Schultüte für Erstklässler zu suchen.”

Polizeisprecher Peter Elke: “Wir haben Ermittlungen wegen der Verbreitung pornografischer Schriften aufgenommen, verfolgen mehrere Anzeigen.”

Patrik Köbele, Kreisvorstand der Essener DKP: “Da ist uns eine peinliche Panne passiert.”

Wie Kugelschreiber zur Sexualaufklärung eingesetzt werden können, zeigt Buzzfeed:

Cybersex via Skype

Wie der Kollege Udo Vetter in seinem Blogbeitrag Skype: Staat hört mit berichtet, verfügen staatliche Ermittler mittlerweile über entsprechende Technik, um sich in Chatsoftware einzuklinken. Da diese Software auch für intime Gespräche bis hin zu “Cybersex” genutzt wird, stellt sich die Frage: Erfolgen die Lauschangriffe nach den rechtlichen Regularien? Und ist die Intimsphäre bei der strategischen Telekommunikationsüberwachung ausreichend geschützt?

Gemäß dem G-10-Gesetz dürfen die Nachrichtendienste keine Aufzeichnungen vornehmen, wenn der Schutz des Kernbereichs privater Lebensgestaltung gefährdet ist. Dieser Schutz umfasst “auch Gefühlsäußerungen, Äußerungen des unbewussten Erlebens sowie Ausdrucksformen der Sexualität”, laut Urteil des Bundesverfassungsgericht zum “Großen Lauschangriff” (1 BvR 2378/98). Demnach müsste Cybersex via Skype für Polizei und Dienste ein unantastbarer Bereich sein. Ob in der Praxis das Privatleben von den Überwachern tatsächlich verschont bleibt, ist zu bezweifeln. Jedenfalls werden die technologischen Möglichkeiten immer umfangreicher. Vielleicht macht der Staat neben einem eigenen Mailservice (De-Mail), demnächst noch einen Chatdienst auf!?

Acht Monate Gefängnis wegen schwerer Kuppelei

Eine besondere Freude bereitete der Gaststätten-Geschäftsführer Kuno S. (30) aus einem Ort bei Konstanz seiner Ehefrau Inge (24) zum siebten Hochzeitstag: Er “schenkte” ihr einen feurigen Liebhaber.

Jetzt stand der Ehemann wegen schwerer Kuppelei vor dem Konstanzer Schöffengericht. Kuno S.: “Wir führen eine ausgezeichnete Ehe. Allerdings bin ich etwas kühl und meine Frau ist sehr heißblütig.”

Mitten in der Nacht hatte der Geschäftsführer seinen Schallplatten-Jockey Rainer M. (22) aus dem Bett geholt. Kuno S.: “Ich möchte meiner Frau eine Freude bereiten. Sei doch so lieb und geh zu ihr ins Schlafzimmer.” Rainer M. sauste sofort los.

Am nächsten Morgen umarmte die zierliche Inge ihren Ehemann: “Ein schöneres Geschenk hättest du mir nicht machen können.”

Noch dreimal übernachtete der Platten-Jockey bei seiner Chefin. Dann konnte er den Mund nicht mehr halten und plauderte.

Kuno S.: “Der verdammte Kerl hat sich vor meinen Gästen gebrüstet. Das hat mich natürlich auf die Palme gebracht.”

Der großzügige Ehemann drohte dem Jockey mit einem Küchenmesser. “Du undankbarer Strolch. Ich bringe dich um.” Rainer M. lief zur Polizei. So kam die “Geschenk-Aktion” heraus.

Das Urteil des Schöffengerichts für Kuno S.: acht Monate Gefängnis ohne Bewährung.

Der Verurteilte: “Ich begreife die Welt nicht mehr. Es kann doch unmöglich strafbar sein, wenn ich meiner Frau eine echte Freude bereite…”

Quelle: BILD vom 26. Januar 1968. Entnommen dem Medienarchiv68.de.

Gewidmet Richter Ballmann, Der Sex der frühen Jahre.

(Kopie)

Streit um Sex-Show in Venedig

Venedig streitet über eine Sex-Show mit Pornodarstellerinnen und Strippern. Bürgermeister Massimo Cacciari hatte die “Erotica Tour Millennium” verboten, weil in den Darbietungen die “aktive Teilnahme der Zuschauer” vorgesehen und dadurch die öffentliche Ordnung gefährdet werde. Aber ein Gericht hob die Anordnung wieder auf.

Jetzt verlangt die Polizei von den neapolitanischen Veranstaltern bessere Sicherheitsmaßnahmen. So müssten Vorkehrungen getroffen werden, dass bei Striptease kein Gedränge entstehe und separate Ausgänge für Besucher und “Künstler” geschaffen werden. Zur Kontrolle würden allabendlich 9 Polizisten abgestellt.

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Foto von DoctorTac